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Mysore Style in Heidelberg: Ashtanga Yoga traditionell

Mysore Style Yoga Heidelberg

Was ist Mysore Style? 

Das Herz der Ashtanga Yoga Methode ist der "Mysore Style"-Unterricht. Eine besondere Form des Yogaunterrichts. Sie ermöglicht individuelle Betreuung in einem meditativen Gruppensetting. Der Übende erlernt ganz individuell die Übungssequenzen des Ashtanga Vinyasa Yoga und wird zum eigenständigen Üben der Serien befähigt. Lehrer und Assistenten haben in dieser Form des Yogaunterrichts viel Raum die Übenden mit Hilfestellungen, Adjustments und tiefergehenden Instruktionen zu unterstützen. Neue Haltungen können entsprechend der individuellen Konstitution der Übenden eingeführt werden. Die Praxis kann im eigenen Tempo, in einer eigenen Form und in einer für den Einzelnen passenden Dauer in der Gruppe durchgeführt werden. 

Dieser Name entstand, weil Śrī K. Pattabhi Jois in dieser besonderen Form in der südindischen Stadt Mysore die Ashtanga Vinyasa Yoga-Methode unterrichtete. Jeder Mensch bringt ganz unterschiedliche Vorraussetzungen mit auf die Yogamatte. Daher ist es sinnvoll jeden Schüler entsprechend seiner Konstitution mit der Ashtanga Vinyasa Yoga Methode vertraut zu machen. So steht die individuelle Unterweisung und Betreuung des Yoga-Übenden beim Mysore-Style im Vordergrund. 

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Die Abfolge der Positionen, das gesunde Alignment, die Atmung und weitere wichtige Aspekte der Praxis werden Schritt für Schritt in einer auf den Übenden zugeschnittenen Weise vermittelt. In dieser Weise ist es jedem Übenden möglich in einem individuellen Tempo die Yogapraxis auszuführen und zu verinnerlichen bevor weitere Übungen hinzugefügt werden. So wird es jedem Übenden möglich unabhängig und im eigenen Tempo zu üben. Durch diese Methode ist es dem Lehrer und den Assistenten möglich in einem Gruppensetting mit jedem Übenden ganz individuell zu arbeiten und deren Praxis zu betreuen. Gleichzeitig profitiert jeder Übende von der Energie der anderen Übenden im Raum.

Anfänger brauchen zu Beginn etwas mehr Aufmerksamkeit. Nach einiger Zeit der beharrlichen Teilnahme etabliert sich eine stabile Praxis. Nun kann eigenständig praktiziert werden. Hilfestellungen und Betreuung werden nur noch bei Bedarf gegeben. 

Was macht den Mysore Style so besonders? 

Im Mysore Style entsteht eine besonders meditative Atmosphäre. Während in einer angeleiteten Yogastunde z.B. in einer modernen Vinyasa Yoga Klasse die Aufmerksamkeit immer beim Lehrer und dessen Instruktionen liegen, weil der Übende meist nicht weiß was als nächstes kommt, so kann der Übende im Mysore-Style seine Aufmerksamkeit ganz auf sich nach innen richten. Das Auswendiglernen der Ashtanga Vinyasa Yoga Übungssequenzen machen es möglich. Der Raum ist gefüllt vom rauschenden Ujjāyi-Atmen der Übenden.  

Gleichzeitig können sowohl Anfänger als auch sehr Fortgeschrittene Yoga-Übende in einer Gruppe praktizieren. Alle profitieren von der Gruppenenergie. In der Gruppe ist es erstaunlicher Weise immer viel einfacher hochkonzentriert und effektiv zu üben. 

Da der Lehrer nicht mit permanenten Vorzeigen der Übungen beschäftigt ist gibt es viel Raum für Hilfestellungen, Adjustments und individuelle Betreuung. 

Der Mysore Style in Heidelberg am PYI läuft die ganze Woche von Montag-Freitag von 06.00 - 09.15 Uhr. Während der gesamten Zeitspanne ist es möglich seine Yogamatte aufzuschlagen. Übende können zu einer ganz individuellen Zeit mit ihrer Praxis beginnen. Es ist daher eher schwierig zu spät zu kommen und ermöglicht den dem Übenden viel mehr Flexibilität als Unterrichtsformen die alle Übenden gleichzeitig beginnen lassen.

Warum findet der Mysore-Style Unterricht traditionell so früh statt?

1. Die Ashtanga Vinyasa Yoga-Praxis schenkt dem Übenden viel Energie. Diese Energie brauchen die meisten Menschen nicht Mittags oder Abends, sondern vor der Arbeit, vor dem Studium, bevor der Tag beginnt. 

2. Am frühen Morgen ist der Kopf noch aufgeräumt. Man fühlt sich frisch und der Geist ist noch klar und noch nicht durch die vielen Einflüsse eines ganz normalen Tages im Alltagsleben verklebt. So wird die Praxis wesentlich einfacher zu einer Bewegsungsmeditation, die einen noch gestärkter in den Tag starten lässt. 

3. Das wichtigste zuerst. Ashtanga Yoga führt zu strahlender Gesundheit. Gesundheit ist das Wichtigste und sollte in den meisten Fällen vor der Karriere etc. stehen. Selbst der schönste Urlaub an den paradiesischsten Stränden kann zur Qual werden, wenn die Gesundheit angeschlagen ist. Daher ist es sinnvoll sich jeden Tag als erstes um die Gesundheit zu kümmern. 

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Die erste Mysore-Style Praxis 

Wenn es dem Übenden noch nicht möglich ist selbstständig zu praktizieren wird die erste Mysore-Style Stunde womöglich nur 15-20 Minuten lang andauern. So besteht die erste Stunde oft nur aus den ersten beiden Sonnengrüßen und der Schlußsequenz der ersten Serie der Ashtanga Vinyasa Yoga Methode. Um das Gezeigte zu verinnerlichen und beim nächsten Mal eigenständig ausführen zu können ist es wichtig am Anfang nicht zu viel zu lernen. Nur so kann der Übende das Gezeigte nachhaltig verinnerlichen und eine stabile Praxis aufbauen bevor er neue Schritte erlernt. Diese Herangehensweise ermöglicht es dem Übenden sich an eine tägliche Übungsroutine zu gewöhnen. In den nachfolgenden Tagen werden neue Haltungen zum bereits Gelernten hinzugefügt. Mit der Zeit wird sich die Dauer und Intensität deiner Praxis graduell steigern, immer dann wenn du bereit bist den den nächsten Schritt zu gehen. So kann der Übende Schritt für Schritt seine Kraft, Flexibilität, Ausdauer, Koordination und die Fähigkeit sich zu entspannen ausbauen. Um körperliches Ungleichgewicht und Verletzungen zu vermeiden ist es wichtig die Praxis langsam und graduell zu steigern und nicht zu viel auf einmal zu machen. Dies geschieht in einer auf jeden einzelnen Übenden individuell zugeschnittenen Weise. 

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Wie oft sollte man Ashtanga Vinyasa Yoga pro Woche praktizieren? 

Traditionell wird empfohlen fünf bis sechs Tage die Woche zu üben. Auch ganz zu Beginn der Praxis. Wenn möglich sollte die Praxis jeden Tag zur selben Zeit stattfinden. Die Routine macht es deutlich einfacher. Nicht nur kann sich der Geist besser darauf einstellen, sondern auch dem Körper reagiert besser auf die Praxis.  Auch wenn sich zu Beginn ein Muskelkater einstellt, so wird die regelmäßige tägliche Praxis den Körper abhärten und jeden Tag aufs neue Stärken und immer weiter energetisieren. Auch wenn es nicht möglich ist täglich zu üben, so können viele positive Effekte der Praxis bereits durch 2 oder 3 Tage Praxis pro Woche erzielt werden. Ist auch das nicht möglich so pflegen wir zu sagen, dass Einmal immer besser ist als Keinmal pro Woche. 

Hast du noch Fragen? Dann kontaktiere uns einfach hier. Ansonsten kann du sofort loslegen!